Der Schiffshalter

Der der Familie der Barschartigen zugehörige Schiffshalter ist bereits seit der Antike bekannt. Seiner Angewohnheit sich an großen Meerestieren oder  an Schiffsrümpfen durch die Meere transportieren zu lassen, verdankt er seinen Namen.

 

Morphologie

Schiffshalter (Echinadae) besitzen einen perfekt an ihre Lebensweise angepassten Körper. Die schlanke, pfeilförmige Morphologie ist stromlinienförmig ausgebildet, um möglichst wenig Widerstand im Wasser zu bieten. An der Kopfoberseite befindet sich das Saugorgan: Eine halbrunde Scheibe mit querverlaufenden Lamellen, die von einem weichen Gewebe umrandet ist. Im Laufe der Evolution wurden die Ausläufer der Rückenflosse des Fisches zu diesem natürlichen Saugnapf umgebildet. Die Lamellen können aktiv aufgerichtet werden und so kann der Fisch die Haftung des Organs bewusst steuern.
Die Länge des Fisches variiert von 30 bis 110 Zentimeter. Charakteristisch ist auch der stark ausgebildete Unterkiefer.

 

Vorkommen

Verbreitung findet der Schiffshalter in nahezu allen gemäßigten und warmen Meeren auf dem Planeten. An den Küsten als auch an Korallenriffen findet man die Echinadae oftmals freischwimmend vor, während sie im offenen Meer meist an ihre natürlichen "Transportmittel" angehaftet anzutreffen sind. So überwinden sie teilweise große Distanzen, was zu ihrer weltweiten Verbreitung mit beiträgt.

 

Nahrung und Fortpflanzung

Schiffshalter sind wahre Opportunisten: Nicht nur lassen sich die „Anhalter der Meere“ kostenlos durch den Ozean schippern, sie profitieren auch noch von den Transporttieren, denen sie anhaften, indem sie von den Fressabfällen von ihren räuberischen Wirtstieren leben. So erbeuten sie flink die Reste einer Hai-, oder Barrakudamahlzeit, leisten im Gegenzug aber auch Putzerdienste und befreien ihre Wirte von lästigen Parasiten.
Über die Fortpflanzung der Fische ist sehr wenig bekannt. Es wird angenommen, dass die Fische zu den viviparen - also lebendgebärenden - Fischen zählen.

 

Schiffshalter und Mensch

Wegen seines außergewöhnlichen Aussehens scheint der Tiere eine eher abschreckende Wirkung auf den Mensch zu haben und so ist der Schiffshalter selten Bestandteil der Speisetafel des Menschen. Ein beschriebenes Kuriosum ist aber die Tatsache, dass der Fisch zum Fang von Meeresschildkröten eingesetzt wurde. Die mit einer Leine versehenen Fische wurden von Fischern ins Wasser gesetzt, bis diese sich an den Panzer der bedauernswerten Beute angehaftet hatten und so mitsamt der Meeresreptilien an Bord der Fischerboote gezogen werden konnten.  

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