Tauchlampen und Fliegen

Vieltaucher sehen sich früher oder später mit der Frage konfrontiert, ob sie sich eine Tauchlampe zulegen oder nicht. Günstige und leistungsstarke LED-Modelle bringen Farbe in die Tiefe - werfen aber auch Fragen hinsichtlich der Reisemodalitäten auf.

Sei es Hobbytaucher, die sich an den prächtigen Farben der tiefer gelegenen Unterwasserlandschaften erfreuen möchten oder Fotografen und Videografen, die Blitzleuchten oder Videolights zum perfekten Ausleuchten von Szenerie oder Fischmotiv einsetzen wollen: Wer sich entsprechendes Equipment zugelegt hat, steht vor Reiseantritt vor der Frage, wie er das zusätzliche Ausrüstungsmaterial transportieren soll.

 

Handgepäck oder Koffer?

Und da sind wir auch schon bis zu des Pudels Kern vorgedrungen: Auch wenn inzwischen einzelne Hersteller vollmundig damit werben, dass ihre Lampen sorglos im Fluggepäck mitgeführt werden dürfen - spezielle Absperrvorrichtungen sollen ein versehentliches Aktivieren der Lampen verhindern und eine daraus resultierende Brandgefahr ausschließen.

Das Luftfahrtbundesamt lässt jedoch wenig Interpretationsraum offen und schränkt das Mitführen im Beamten-Jargon sogenannter "wärmeerzeugender Artikel im Reisegepäck" rigoros ein.

Infos zur Beförderung beim Luftfahrtbundesamt

Ebenso ist es für den Reisenden selbst nahezu unmöglich, die Bestimmungen internationaler Behörden und Fluggesellschaften zweifelsfrei auslegen zu können.
Wer auf Nummer sicher gehen sein will, der befördert nicht nur die Lampe(n)  gut zugänglich im Handgepäck, sondern stellt zudem sicher, dass  Batterie/Akku und Lampenbrenner voneinander getrennt sind, d.h.: Die Batterien oder Akkus müssen aus dem Lampengehäuse entfernt und getrennt davon befördert werden.

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