Marmorierter Himmelsgucker

Der merkwürdige Fisch, der unter dem Namen marmorierter Himmelsgucker (Uranoscopus bicinctus) bekannt ist, zählt zur Unterordnung der Drachenfische.

Der Fisch erhielt seinen Namen, weil er oftmals im sandigen oder schlammigen Untergrund eingegraben auf Beute lauert.
Seine dabei stark hervortretenden himmelwärts gerichteten Augen verleihen ihm den Anschein, als blicke er zu den Sternen oder zum Himmel auf.
Dabei liegt sein Hauptaugenmerk auf über ihm vorbeiziehende kleinere Beutefische, die der Lauerjäger über einen wurmartigen Fortsatz am Unterkiefer anlockt.

Den Uranoscopus bicinctus findet man vorwiegend in den Gewässern des Indopazifiks, entlang des indonesischen Archipels, rund um die Philippinen sowie in Japan und im Westpazifik. Dort kommt er in Tiefen bis zu 500 Meter vor.

 

Morphologie

Prägendes Merkmal des Fisches ist sein grobschlächtiges Äußeres. Der Kopf ist besonders breit und stark ausgebildet und wird nach oben hin flach, damit er sich weniger vom flachen, sandigen Boden abhebt.
Die höchsten Punkte des Kopfes bilden die Augen und sein nach oben gerichtetes Maul.
Die spitzen, außenliegenden Zähne des Fisches dienen zum Festhalten der Beute.


Sein ganzer Körper ist an seine Umgebung perfekt angepasst. So ist der Kiemendeckel des Tieres derart entwickelt, dass er auch eingegraben ausatmen kann. Vom breiten Kopf hin verjüngt sich der Körper des Tieres seitlich zum Schwanz hin, was ihm ein schnelles Eingraben im Sand ermöglicht.

Und auch das Seitenlinienorgan liegt nicht wie bei vielen anderen Fischen an der Körperseite sondern weiter oben in Rückennähe.

Die Tiere erreichen Körperlängen von etwa 20 cm.

 

Fortpflanzung

Über die Fortpflanzung der Fische ist wenig bekannt. Da sie aber in der Regel als Einzelgänger anzutreffen sind, dürfte die Partnersuche durch diese Tatsache relativ erschwert werden.

Bei den der Familie der Himmelsgucker zugehörigen im Mittelmeer vorkommenden Verwandten erreichen die Tiere ihre Geschlechtsreife bei 15-20 cm Körpergröße, wobei sowohl Männchen als auch Weibchen in etwa gleich schnell heranwachsen.

Bei der Paarung der Tiere kann ein Weibchen an die zwischen 50.000 und 60.000 Eier ablegen.

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