Ein guter Buddy

Nein, nur ungern verwenden wir Anglizismen, aber da kommt einer zum Einsatz: Ein absolutes No-Go!

Eins ist klar: Nichts geht über ein gut eingespieltes Buddy-Team, das ab und an bei Gelegenheit diverse Routinen trainiert. Gemeinsame Tarierübungen, Wechselatmen über ein Mundstück, Maske ausblasen und in die Hände des Buddys legen sowie all die anderen bekannten Übungen, die das gegenseitige Vertrauen heben.

Dass das nicht mit dem Bäumchen-wechsel-Dich-Prinzip im Tauchurlaub in Einklang zu bringen ist, bedarf keiner Ausführungen. Dennoch sollte man sich mit dem neuen Unbekannten, in dessen Hände man seine eigene Sicherheit gibt (und natürlich auch umgekehrt) in aller Ruhe vertraut machen.

Ein erstes Gespräch wirkt oft Wunder und nach dem ersten Tauchgang sollte man sich sicher sein – passt es oder nicht.

Stimmt die Wellenlänge überhaupt nicht, sollte man nicht man sich die Blöße geben und nach einem anderen Buddy fragen. Wer diesen schweren Schritt nicht gehen möchte, der kann sich generell an den Guide heften. Im besten Fall hat man dies dem Buddy und dem Guide im Vorfeld bereits mitgeteilt. So ist man selbst zumindest auf der sicheren Seite.

 

Was selbst kann ich tun, um ein guter Buddy zu sein?

Der Buddycheck
Dieser ist zwar lästig, aber macht einen mit der Ausrüstung des Partners vertraut und dient diesem ebenso, sich einen Überblick über die Funktionen der eigenen Ausrüstung zu verschaffen.
Gerade moderne Tauchausrüstungen mit vielen Verschlüssen und speziellen Bleiabwurfsystemen sind nicht jedem Taucher eingängig und so lohnt es sich, die Funktionen der Ausrüstung des Buddys gründlich zu checken.

Kein Wettkampf
Bei aller Sportlichkeit: Beim Tauchen lautet die Devise: „In der Ruhe liegt die Kraft“. Reserven schonen, um genügend Luft für den gesamten Tauchgang vorrätig zu haben. Das macht auch im Buddy-Team mehr Spaß und bringt Ruhe und Gelassenheit für den gemeinsamen Tauchgang.

Den Kontakt nicht verlieren
Das sollte jedem klar sein – die Realität sind jedoch oft anders aus. Buddy-Teams entfernen sich zeitweise bewusst oder unbewusst voneinander und verlieren sich bisweilen komplett aus den Augen. Keine gute Idee, wenn einem der beiden mal die Luft ausgeht. Also: Den Buddy nicht aus den Augen verlieren und gegebenenfalls schnell wieder zum Buddy aufschließen.
Bei speziellen Anforderungen (Fotografen oder ähnliches) kann man die Sonderwünsche vor dem Tauchgang abstimmen.

Auf Dauer: Festes Buddy-Team
Vieltaucher sollten sich finden: Im Idealfall finden Paare auch im Hobby zueinander und sind nicht nur über sondern auch unter Wasser vereint. Wer sich nicht zu den Glücklichen zählen darf, deren Partner ebenfalls taucht, der sollte sich auf lange Sicht nach einen festen Tauchpartner umsehen. Es gibt zahlreichen Foren und Gruppen, die Buddys vermitteln.
Der Vorteil liegt auf der Hand.

Üben, üben, üben.
Nicht nur für sich selbst ist die kontinuierliche Weiterbildung im Bereich Tauchen wichtig. Die Erhaltung eines hohen Wissens- und Trainingsniveaus kommt auch dem Buddy-Team zu gute.
Erlerntes kann weitergegeben werden und schafft mehr Sicherheit und Vertrauen.

In diesem Sinne: Allzeit gut Luft.

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