Pottwale der Azoren - Teil I

Nur ein bisschen "Blas"

Nachdem wir wieder an Bord sind, haben bereits die ersten Whalewatchingboote Stellung bezogen. Wie auch wir warten sie auf das Wiederauftauchen der Wale.

Unsere Chancen auf, mit den Walen im Wasser arbeiten zu dürfen, sinken, wie im Verlauf weiter unten noch näher erläutert wird. Arne, unser umsichtiger Guide, wirft einen Blick auf die Stoppuhr, auf der er die Zeit seit dem letzten Tauchgang der gesichteten Pottwale abliest. Es sind knapp 55 Minuten. Nach den allgemeinen Erkenntnissen sollten die Tiere allmählich wieder auftauchen.
Weiterhin lautet unser Motto "Abwarten und Tee trinken".

Als uns die Warterei schon die Sinne vernebelt, knarzt wieder die Stimme des "Vigias" durch den Äther. Unser Skipper wirft die Maschine an und gibt Gas, während wir einem unbekannten Ziel entgegenfliegen. Und dann erkennen auch wir die Ursache der Aufregung:
Richtung Horizont entdecken wir den für einen Pottwal so typischen "Blas"
(Durch das beim Pottwal charakteristisch schräg liegende Atemloch tritt der Blas folglich leicht seitlich aus).

Da nimmt unser Skipper auch schon wieder das Tempo raus und wir kommen zum Stehen: Gerade ist ein anderes Whalewatchingboot auf 50 Meter an den Pottwal herangefahren - zu schnell für uns. Wir dürfen, sobald sich Whalewatchingboote in der Nähe des Pottwales befinden, selbst nicht nächer heranfahren geschweige denn zu den Walen ins Wasser. Das schreiben die behördlichen Verordnungen Portugals vor.

Jetzt heißt es wieder Warten. Vielleicht stehen die Chancen beim nächsten Mal besser.
Während wir wieder in der Sonne brütend ausharren, gerinnt die Zeit zu einer zähen Masse.

Obwohl wir die wunderschöne Aussicht auf die Insel Pico und ihren beeindruckenden Vulkan genießen ebenso wie den angenehmen Wind, der uns kühle Luft zufächelt, macht sich ein wenig Frustration breit. Es juckt uns unendlich in den Fingern, die Wale im Wasser zu sehen und zu fotografieren. Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet, aber uns ist ebenso klar, dass wir einfach auch eine gehörige Portion Glück benötigen.

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