Maratua Island Resort

Ausstattung der Zimmer

Die Bungalows sind allesamt recht geräumig und weisen zumeist einen bescheidenen Komfort auf. Die meisten Zimmer verfügen über ein großes Doppelbetten und ein weiteres Bett, das einen zusätzliche Schlafmöglichkeit bietet.

Negativ aufgefallen war die Qualität der Betten in einer der Watervillas: Diese waren extrem durchgelegen und auch das Bad machte einen eher altersschwachen, fast schon marode wirkenden Eindruck. Die Fliesen waren teilweise gebrochen und das Bad machte insgesamt einen leicht ungepflegten Eindruck.

Letztlich konnten wir in eine andere Villa wechseln – diese war in perfekten Zustand und so waren wir dann letztlich auch in Anbetracht des für indonesische Verhältnisse teuren Übernachtungspreises dennoch zufrieden.

Manko insgesamt: Wer von seiner Wasservilla schnell eine Abkühlung im Meer genießen möchte (bei der stechenden Sonne und den heißen Temperaturen durchaus wünschenswert), der wird eine einfache Leiter von seiner Veranda zum Wasser vermissen. Je nach Lage des Bungalows müssen weite Fußwege in Kauf genommen werden, bis man endlich die Füße ins Wasser strecken kann.

Dabei wäre es recht wenig Aufwand, hier Abhilfe zu schaffen. 

 

Verpflegung

Angeboten wird Vollverpflegung, was in Anbetracht der abgelegenen Lage durchaus sinnvoll ist. Leider sind die Mahlzeiten aber auch hier dem Preisverhältnis nicht angemessen. Das Essen wird wenig phantasievoll auf Tischen mit einfachen Plastikdecken zu einem Buffet zusammengestellt. Es fehlt an Abwechslung und die Speisen wirken insgesamt fade und grau. Dann gehen einige Speisen aus und es dauert zu lange, bis wieder Nachschub aufgetragen wird.

Wir können hier leider keine guten Noten vergeben.

Die Verpflegung dient hier allenfalls der Aufnahme der benötigten Kalorienmenge – von Gaumenfreuden keine Spur. Dass die meisten Nahrungsmittel den ebenso weiten Weg vom Festland reisen müssen wie die Gäste, haben wir bei unseren Einlassung berücksichtigt. Ohnehin gab es häufig Fisch - eine logische begrüßenswerte Konsequenz, wenn man mitten in einem Meeresparadies ansässig ist. Und trotzdem: Die Darbietung und Zubereitung der Speisen entsprach nicht den Standards, die die Anlage vorgibt, bedienen zu können.

 

Freizeitangebot

Die abgeschiedene Lage bietet wenig Freizeitmöglichkeiten. Aber das ist auch gut so. Sonne genießen, Schnorcheln und Tauchen. Das sind die Highlights, die das Inselparadies für seine Gäste bereithält. Dafür sind die Tauch- und Schnorchelgründe fantastisch und mit das Beste, was Indonesien zu bieten hat.

Bereits um die Pfahlbauten des Resorts tummelt sich das pralle Meeresleben. Gegen Nachmittag bei aufkommender Flut nutzen zahllose Meeresschildkröten die umgebenden Seegraswiesen, um ihren Hunger zu stillen. Unter den Stegen haben sich zahlreiche Fischarten angesiedelt und das Hausriff bietet weiteren teilweise skurrilen Arten Unterschlupf.

Die umliegenden Riffe sowie die gut erreichbaren Tauchgebiete Kakaban und Sangalaki lassen Tauchherzen höher schlagen: Die Tauchgänge bieten eine selten dagewesene Korallenpracht und eine vielfältige Meeresfauna. Das Spektrum reicht von Makrolebewesen wie Pygmäenseepferdchen und anderen aufregenden Kleinstlebewesen bis hin zu Riffhaien und Mantas.

Wer möchte, kann auch die Insel per Fuß erkunden: Es empfiehlt sich allerdings ein gutes Insektenschutzmittel, da einen ansonsten die heimischen Tigermücken nahezu auffressen.

Vorsicht: Die blutgierigen Mücken können das berüchtigte Denguefieber übertragen.

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