Bali - Insel der Götter

Geografisch betrachtet liegt Bali zwischen der großen Insel Java und der kleinen Schwester Balis - Lombok - inmitten des Indischen Ozeans.
Von Norden nach Süden misst die Insel an ihrer längsten Stelle etwa 95 km, die Breite beträgt 145 km.

Das Klima auf Bali ist tropisch und entsprechend üppig ist die vorzufindende Vegetation. Zwar hat die von Menschenhand vorangetriebene Kultivierung der Insel die Natur Stück um Stück zurückgedrängt. Aber die ursprüngliche Vegetation wurde mit Hilfe der Gründung verschiedener Nationalparks nachhaltig geschützt. Während der Monate November bis einschließlich März herrscht Regenzeit vor, das heißt in der Zeit fallen die für eine tropische Region typischen hohen Niederschlagsmengen, die dem Baliurlauber gründlich den Tag verderben können.
So liegt die von den Reisebüros empfohlene Reisezeit ab April/Mai bis Ende Oktober.

 

Landschaftlich gibt es auf Bali viel zu entdecken.

Neben der überall anzutreffenden üppigen Vegetation, empfiehlt sich ein Besuch des Barat Nationalparks, wo sich die tropischen Bäume und Pflanzen in ihrer gesamten Vielfalt entdecken lassen. Auch die Fauna Balis lässt sich hier antreffen.

Beeindruckend sind auch die Vulkane Balis - davon sicher der berühmteste: Der Gunung Agung ist die höchste Erhebung der Insel und gilt unter den Balinesiern als heiliger Ort, an dem die Götter ihren Sitz haben - nicht unähnlich dem Sitz der Götter der Griechen in der Antike.
In unmittelbarer Nähe des Agung befindet sich der zweite bedeutende Vulkan Balis: Der Gunung Batur. Bei ihm handelt es sich um einen noch aktiven Schichtvulkan, der auch den Batursee beheimatet.

Agung, Batursee und Baturvulkan vereinen sich hier zu einem malerischen Ausblick.

Sehenswert sind auch die berühmten Reisterrassen Balis, in denen schon seit Jahrhunderten auf ein und dieselbe Weise der Reis mühsam angebaut wird.
Mittels ausgeklügelter Kanal- und Wasserabläufe, wird Quell- oder Regenwasser von den hochgelegenen bis in die niedergelegenen Reisterrassen umgeleitet. Nur so konnte der traditionelle Reisanbau überhaupt Fuß fassen.

Bali bereisen: Am besten per Rundreise

 












Kultur und Tempel

Kulturell bietet die recht kleine Insel erstaunlich viel: Die Tempelanlagen von Bali sind berühmt. Eines der bedeutendsten hinduistischen Heiligtümer ist das Pura Besakih, der Muttertempel. Schätzungen zufolge wurde das Heiligtum bereits um das Jahr 800 herum am südlichen Hang des Gunung Agung erbaut.

Berühmt ist auch die traditionelle Pagodenbauweise vieler Tempel auf Bali. Und auch am Pura Besakih stellen die Pagoden einen großen Teil der über 200 Gebäude, die die Tempelanlage umfasst. Noch bekannter ist der Tempel Pura Tanah Lot - der Meerestempel, der eines der bekanntesten Wahrzeichens Bali darstellt. Besonders spektakulär präsentiert sich die relativ kleine Tempelanlage in der Abenddämmerung oder im Morgengrauen, wenn das rote Sonnenlicht fantastische Farbakzente auf die markante Szenerie setzt.

Kuta ist touristisch stark überlaufen und bietet einem internationalen, meist recht jungen Publikum Kost und Logis zu unterschiedlichen Konditionen. Bekannt ist Kuta und die angrenzende Legian Beach nicht zuletzt durch das gute Surfgebiet, das jedes Jahr Surfer aus aller Welt in Scharen anzieht. Durch das hohe Aufkommen von Hotelanlagen ist auch das Meereswasser in der Region stark verunreinigt. Es kommt häufiger vor, dass man beim Bad im Meer auf eher unerwünschte "Schwimmkörper" trifft - Verwechslungsgefahr ausgeschlossen, denn das besagte vermeintliche Ausscheidungsprodukt wurde in sanften Wellenbewegungen von aufweichtem Toilettenpapier "begleitet". Wirklich unschön und Grund genug, sich von Kuta wieder zu verabschieden und andere Plätze der Insel anzusteuern.

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