Taucheratemnot - Essoufflement

Die Ursache

Die Taucher-Atemnot, die auch Essoufflement genannt wird, ist der Grund für diese gefährliche Form der Atemnot. Die physikalische Erklärung dieses Effektes liegt in der Strömungseigenschaft von Gasen (hier: Der Atemluft) unter veränderten Druckverhältnissen. Kurz gesagt entsteht durch falsche – hektische – Atmung  (Hechelatmung) unter hohem Druck ein erhöhter Atemwiderstand, der zu einer schleichenden Kohlendioxid-Sättigung im Blut des Betroffenen führen kann, da dem Körper nicht genügend Sauerstoff zugeführt wird.  Dies führt letztlich zu der Taucher-Atemnot.

 

Was ist im Ernstfall zu tun?

Tritt die Taucher-Atemnot ein, sollte sofort der Buddy auf die Situation aufmerksam gemacht werden. Es gilt dann, möglichst Ruhe bewahren und alle Anstrengungen einzustellen.

Wichtig ist, dass der betroffene Taucher die Atmung wieder unter Kontrolle bringt und ruhige und tiefe Atemzüge macht. Ebenso wichtig ist es, dass der Buddy auf den betroffenen Taucher beruhigend einwirkt – unter Umständen ist es hilfreich, wenn dieser dem in Atemnot geratenen Kollegen die richtige Atemtechnik "vormacht".  Dabei sollte der unterstützende Buddy den Blickkontakt zu seinem Buddy aufrechthalten. Sobald die größten Stressfaktoren abgebaut sind und sich der betroffene Taucher wieder beruhigt hat, kann das Buddy-Team dann langsam austauchen.

Ein verlässlicher Buddy ist die wichtigste Stütze

Da der Taucher in der Stresssituation extrem flach und hechelnd geatmet hat, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass die Tauchflasche nur noch wenig Luft aufweist. Der helfende Buddy sollte dies im Hinterkopf behalten, damit er gegebenenfalls den anderen Taucher über seinem Oktopus mit Atemluft versorgen kann.

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