Sea Shepherds im Interview

TM: In welchen Bereichen würdet Ihr gerne noch mehr aktiv werden? Wo seht Ihr einen großen Handlungsbedarf?

Jean: Das Thema Shark Finning (Fangen von Haien und Abtrennung derer Flossen bei lebendigen Leibe) bedarf noch einer größeren Aufmerksamkeit. Es wird geschätzt, dass dadurch jährlich unglaubliche 70-100 Millionen Haie getötet werden für die besonders in Asien begehrte Haiflossensuppe sowie für traditionell verwendete Heilmittel.

Aufgrund des schlechten Images des Hais, ist diese Thematik besonders schwierig. Jedoch sind diese faszinierenden Lebewesen unsere Top-Jäger im Meer und sorgen u.a. für die Balance im fragilen maritimen Ökosystem und sind somit unersetzbar und wichtig.
Aber auch einen wirklichen Schutz der Schweinswale an der Deutschen und, wenn möglich, an der gesamten Europäischen Küste halten wir für notwendig und wichtig. Dabei geht es nicht nur um gesetzliche Regelungen, sondern auch um deren Einhaltung, sprich Kontrolle.
Neben den genannten Bereichen gibt es noch eine Menge mehr Themen auf der Agenda, die je nach verfügbaren Ressourcen und Prioritäten angegangen werden.

TM: Gibt es sinnvolle Kooperationen mit anderen Organisationen wie beispielsweise Sharkproject oder ist es für Euch wichtig, autonom arbeiten zu können?

Jean: Sinnvollen und effizienten Kooperationen stehen wir offen und sehr positiv gegenüber – sie sind absolut gewünscht. Die Entscheidung obliegt natürlich den entsprechenden Verantwortlichen.

Derzeit läuft beispielsweise eine gemeinsame Kampagne mit Ocean Alliance. Von Juni bis August 2013 werden Ocean Alliance und Sea Shepherd Niederlande auf dem Forschungsschiff Odyssey zur “Operation Toxic Gulf” aufbrechen, um Daten über die Spätfolgen der Katastrophe von Deep Water Horizon innerhalb der Umwelt und den Lebewesen im Golf von Mexiko zusammenzutragen. Damals sind geschätzte 800 Millionen Liter Rohöl zwischen dem 20. April und 15. Juni 2010 in den Golf geflossen.
Ebenso gab es eine Kooperation im Rahmen der Kampagne „Operation Requiem“ zusammen mit den Shark Angels mit dem Ziel, Regierungen und andere Organisationen beim Schutz der Haie zu unterstützen und wenn möglich, notwendige Bestimmungen zu initiieren.
Auch Greenpeace wurde in Antarktischen Gewässern zum Schutz der Wale eine Zusammenarbeit angeboten, die ja bekanntlich nicht zustande kam.
In Deutschland streben wir derzeit eine engere Zusammenarbeit mit dem WDSF an.

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