Top Tauchmaske „Subgear Devil“

Letztes Jahr war es endlich soweit – neue Maske, neuer Look.

Die gute Aqua Look Maske von Aqualung, die sich seit 2003 verdient gemacht hatte, sollte nun in meiner persönlichen Präferenzliste eine Regalebene nach unten wandern und ihren verdienten Ruhestand als Ersatzmaske für den Urlaub genießen.

Ich hatte bereits seit längerem nach einer geeigneten Maske Ausschau gehalten, hatte die Entscheidung selbst aber immer wieder aufgeschoben. Die alte Maske tat es ja schließlich noch und so war keine Eile geboten. Als ich es denn endlich zum Tauchshop schaffte, wurde aus dem angedachten kurzen Beratungsgespräch doch wieder eine längere Verkaufsberatung.

Der Verkäufer klärte mich freundlich über die aktuellen Trends auf – wobei man unterm Strich behaupten konnte: Wirklich viel Neues gab es dann doch nicht – Tauchmaske bleibt eben Tauchmaske.

Und speziell temperierte Gläser, die nur durch ganz spezielle Herstellungsverfahren des Anbieters XYZ produziert werden können, patentierte Nasenschmeichler und was es nicht alles an Verkaufsargumenten geben sollte, interessierten mich nicht. Für mich gab es einige spezielle Argumente, die ich dann bereitwillig dem Verkäufer zuspielte.
Der gute Mann verstand auch sofort, dass ich einerseits nicht an einer endlos langen Verkaufsberatung interessiert war, andererseits bereits vordefinierte Bedüfnisse hatte, die es zu befriedigen galt.

Für mich war ein großes Sichtfeld wichtig, das wenig Reflektionen zulässt. Ebenso sollte die Maske einen hohen Tragekomfort gewährleisten. Auch das lästige An- und Aufsetzen, bei dem bei günstigeren Modellen schon mal gerne die Kopfhaut oder der Haaransatz „zwiebelt“, weil sich wieder ein paar Haare im Silikonband verfangen haben, sollte bei der Wahl der Maske ins Gewicht fallen.
Ja, und der Faktor Design sollte auch noch mit ins Spiel kommen.
Relativ zügig war die Auswahl eingegrenzt und wen wundert es: Es lagen nur noch die teuren Exemplare auf dem Verkaufstisch.

© www.subgear.de

Nachdem ich ein paar Modelle anprobiert hatte, schmiegte sich die „Devil“ passgerecht an mein Gesicht. Auffällig ist zudem auch der geringe „Totraum“ der Maske – also der Abstand zwischen Auge und Glas, der zu der unerwünschten Lichtbrechungen unter Wasser führt. Die Maske zeichnet sich durch einen sehr geringen Totraum aus. Und auch die Gestaltung des Verschlusssystems ist innovativ und ermöglicht ein komfortables An- und Ausziehen der Maske. Die Einglasbauweise bietet ein enorm großes Sichtfeld und das schwarze Silikon verhindert die Entstehung von Lichreflektionen unter Wasser.

Für mich war schnell klar: Die wird es werden. Zwar lag der damalige Preis in Höhe von € 65,– deutlich über dem Preis, den ich bereit war, auszugeben.

„Die Kosten haben sich rentiert“

Doch da sich die im Trockentest getesteten Eigenschaften der Maske auch unter Wasser bestätigten und ich bis heute mit der Maske hoch zufrieden bin, war sie die Investition allemal wert.

Inzwischen gibt es die Maske im Internet bereits für unter € 50,–.
In dem Fall kann ich nur empfehlen: Zuschlagen!

Weitere Infos: www.subgear.de

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